Samstag, August 22, 2015

Fotoausflug Frankfurter Zoo


Am Freitag war ich im Frankfurter Zoo. Ich wollte nämlich endlich mal meine neue Kamera ausprobieren, die ich mir vor einiger Zeit gekauft habe.

Nachdem ich mehrere Monate überlegt hatte, ob ich wirklich eine neue Kamera brauche oder nicht, habe ich mich dann doch schlussendlich dazu entschieden: Ja, ich brauche eine neue Kamera ^^
Ich wollte ja schon immer eine Digitale Spiegelreflexkamera. Also habe ich im Internet recherchiert und bin dabei über die sogenannten Systemkameras gestolpert. Diese Kameras sind kleiner und leichter als Spiegelreflexkameras und entsprachen genau meinen Vorstellungen. Nach einigem hin und her ist die Wahl dann auf die Alpha 6000 von Sony gefallen (bei Preis für die Objektive bin ich allerdings fast vom Stuhl gefallen...).

Also habe ich am Freitag meinen Rucksack gepackt, mit der kompletten Ausrüstung die ich mir mittlerweile angeschafft habe. Das war nämlich noch etwas, das ich unbedingt ausprobieren wollte.
Wie viel wiegt meine Ausrüstung.  Es sind genau 5 kg, womit ich dann noch 2 kg im Handgepäck frei habe. Passt also perfekt :-)

Aber zurück zum Frankfurter Zoo. Ich wollte zum Testen einen Ort, wo ich auf jeden Fall in Ruhe etwas herum probieren konnte und dabei schöne Motive habe. Da schien mir der Frankfurter Zoo recht gut geeignet. Ich war direkt zur Öffnung um 9:00 Uhr dort und hatte dadurch wunderbar Ruhe.


So hatte ich auch die Löwen vollkommen entspannt direkt vor der Scheibe bevor sie sich aufgrund der Besucher in weniger zugängliche Regionen ihres Geheges zurückziehen.

Insgesamt habe ich einen ziemlich perfekten Tag erwischt. Es war weder zu heiß noch zu kalt. Kein Regen. Und das mit der Kamera lief eigentlich auch ganz passabel.
Sogar die etwas scheuen Steppenwölfe habe ich diesmal gesehen (ich glaube das war das erste Mal, dass ich sie wirklich gesehen habe).


Eines meiner persönlichen Highlights in diesem Zoo ist aber der Borgorie-Wald in dem die Bonobos und die Flachlandgorillas leben.
Auf der Fläche von knapp 10.000 m² wurde 2008 ein modernes Menschenaffenhaus eröffnet.
Für die Menschenaffen und Besucher wird im Innenbereich ein tropisches Klima erzeugt. Viele Pflanzen und ein Wasserfall geben einem die Illusion in einem Dschungel Tiere zu beobachten.


Man ist nur durch eine Glasscheibe von den Tieren getrennt und kann sie so ganz wundervoll beobachten.



Natürlich durfte dann auch nicht der Besuch bei den Erdmännchen fehlen. Die kleinen Kerle sind einfach zu putzig. Gerade hatte die Erdmännchenschule Ausgang und der Wachposten war besonders aufmerksam.


Ein weiterer Höhepunkt des Zoos ist das Exotarium. Hier gibt es auf zwei Geschossen ein Aquarium und eine Reptilienhalle. Leider sind die meisten Bilder, die ich dort gemacht habe nicht so besonders gut geworden. Aber eins aus dem Aquarium und eins aus der Reptilienhalle hab ich doch noch gefunden. Hier gibt es allerdings noch deutliches Ausbaupotenzial bei der Fotografin ^^



Alles in allem war der Ausflug doch recht erfolgreich. Mit der Kamera kam ich gut zurecht und die Bilder sind auch recht passabel geworden.
Ich habe noch einiges zu lernen, aber ich bin nun doch zuversichtlich, dass ich mit der Kamera meine nächste Reise gut festhalten kann :-)
Was ich aber noch positiv feststellen konnte war, dass ich den ganzen Tag mit dem Rucksack samt Ausrüstung herumlaufen konnte, ohne das es mir irgendwie Probleme gemacht hätte.


Noch ein Wort zum Schluss:
Natürlich kann ein Zoo niemals den natürlichen Lebensraum eines Tieres ersetzen, doch ein Hauptanliegen des Zoo Frankfurt (und auch der anderen Zoos) ist seine Verpflichtung zu Arten- und Naturschutz. 

Der Zoo setzt sich für die Zucht und die Erhaltung seltener und bedrohter Tierarten ein, die auch als Grundlage zur Aufstockung schwindender Wildtierbestände in der Zukunft dienen können.

Z.B. feiert der Zoo Frankfurt große Erfolge in der Zucht von Kiwis. 
Ich hätte die Kiwis gerne gesehen, allerdings wurden sie aus dem dem Gehege im Nachttierhaus hinter die Kulissen umgesiedelt, da die Tiere ihren Tag/Nacht-Rhythmus nicht umstellen. Das ist zwar schade für die Besucher, aber für die Tiere das Beste.

Insgesamt werden die Gehege im Zoo auch immer weiter ausgebaut um es den Tieren artgerechter herzurichten.

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